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Die Weinerzeigung - Die Klimabedingungen

Niederschläge
Ein besonderer Klimafaktor ist die jährliche Niederschlagsmenge. Bei zu wenig Niederschlag wirft im Extremfall die Weinrebe das Laub ab, die Beeren verdorren und die Ernte ist ruiniert. Bei zuviel Niederschlag können die Beeren durch Anreicherung von Flüssigkeit verwässert werden, was Wein von niedriger Konzentration und damit mittlerer Qualität ergibt. Auch die Gefahr von Pilzerkrankungen ist nach starken Regenfällen besonders hoch.

Sonnenschein
Natürlich fördert viel Sonnenschein das Wachstum der Rebe und verhilft zur optimalen Ausreifung der Weintraube. Zu starker Sonnenschein führt allerdings wieder zu Problemen, dass die Rebe austrocknet. Im Bereich von 15° und 30° Celsius hat die Weinrebe die beste Möglichkeit, die Sonnenenergie zu nutzen und die Beere zur Reife bringen.

Temperaturen
Ein sehr wichtiger Klimafaktor für den Weinbau sind die Temperaturen. So können Spätfröste im Frühjahr zum völligen Ernteausfall führen. Im Sommer liegt die optimale Temperatur bei ca. 25°C. Bei niedrigeren Temperaturen ist das Wachstum gebremst, da nicht genug Energie aus der Photosynthese zur Verfügung steht, denn niedrige Temperaturen sind meist das Resultat eingeschränkten Sonnenscheins. Höhere Temperaturen fördern das Wachstum aber auch nicht, dann nun benötigt die Rebe mehr Energie für ihren Eigenbedarf, die dann nicht mehr dem wachstum zur Verfügung steht

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