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Die verschiedenen Rebsorten
Spätburgunder
Der Spätburgunder, auch Blauer Burgunder oder Pinot Noir genannt, ist einer der edelsten Rotweintrauben und hier steht nach dem Riesling und Müller-Thurgau auf Platz drei des deutschen Sortenspiegels. Rund 4900 Hektar stehen in Baden, wo auch die gehaltvollsten, dem burgundischen Originalen ähnlich wirkende Gewächse kommen
Gute Spätburgunder-Weine werden häufig im Holzfass oder sogar Barrique ausgebaut und entwickeln sich so zu Spitzenweine.
Der Spätburgunder eignet sich, ähnlich dem Riesling für kühlere Weinbauregionen, in denen die Trauben einen langsameren Reifeprozess durchlaufen können. Verläuft der Reifeprozess zu schnell, wirken die Weine schwer, unharmonisch und wenig charmant.
Der Spätburgunder ist sowohl im Weinberg, als auch im Weinkeller kapriziös. Die Rebe treibt früh aus und ist somit durch Spätfroste gefährdet, auch ein Hang zum Verrieseln ist vorhanden.
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