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Die Weinerzeigung - Der Weinberg

Neben Faktoren wie das Wetter, das man nicht beeinflussen kann, hängt der Erfolg des Weingutes stark von der Arbeit des Winzers ab.

Ab Januar beginnt der Winzer mit dem Rebschnitt. Mit dem zurückschneiden des Rebholzes nimmt der Winzer großen Einfluss auf Weinmenge und Qualität. Lässt er viele Fruchtansätze stehen, wird die Pflanze zahlreiche Triebe entwickeln und ihm einen hohen Ertrag bringen. Schneidet er das Holz weiter zurück, wird die Pflanze weniger Triebe bilden. Dadurch konzentriert sie Ihre ganze Kraft auf die wenigen Trauben, die sie trägt.

Ab März ist der Winzer mit dem Pflanzen von neuen Weinreben beschäftigt.

Im April beginnen die Arbeiten am Boden des Weinberges. Dieser wird zunächst gepflügt. Die austreibenden Reben werden an Pfähle und Drähte festgebunden und auch diverses Spritzmittel kommt zum Einsatz.

Bis ende Mai versucht der Winzer sich vor den gefürchteten Spätfrösten zu schützen, die bereits bei minus drei Grad die gesamte Ernte vernichten können.

Im Juni werden erstmals die stark wachsenden Triebe an der Rebe zurück geschnitten. Auch der Kampf gegen die Schädlinge geht weiter. Dabei schränken immer mehr qualitätsbewusste Winzer den Einsatz von Pestiziden ein und benutzen umweltschonendere Pflanzenschutzmittel.

Im August wird durch Abschneiden aller Triebspitzen das Wachstum des Weinstockes völlig gestoppt. Danach wird das Betreten des Weinberges zum Schutz des Leseguts nur nach den Aufsehern des Weinberges gestattet. Jetzt dürfen auch keine Pflanzenschutzmittel mehr gespritzt werden, damit keine gesundheitsschädlichen Stoffe in den Wein gelangen.

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