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Die Weinerzeigung - Im Weinkeller

Nach der Ernte werden die Trauben gekeltert, also die Schale der Trauben aufgebrochen.  Für die Gewinnung von Rotwein werden sowohl die Schalen als auch das Fruchtfleisch weiter verwendet. Beim Weißwein müssen rasch Schalen und Stielen getrennt werden. Danach wird der Fruchtbrei ausgepresst. 

Anschließend findet die Gärung statt, entweder durch in der Luft vorhandene Naturhefe oder durch künstlich zugesetzte Kulturhefe. Für den Geschmack des Weines ist es wesentlich, in welcher Art von Behältnis der Wein gegärt wird. Da spielen die Größe, die Form und die Konstruktion eine Rolle. Mancherorts wird auch Zucker, Weinsäure oder Gärhefe beigesetzt.

Die Hauptgärung wird durch die Temperatur gesteuert, die die Hefe schneller vermehren lässt. Die Gärung kann, je nach geschmacklichem Ziel ein paar Tage oder auch Wochen dauern.

Nun folgt der Abstich. Hier wird der Wein in einen Tank oder ein Fass umgefüllt. In dieser Zeit gärt er nach und der Weinstein setzt sich am Boden ab. Es folgen je nach Erfordernis noch Umfüllungen, Filtrierungen und je nach Güteklassen auch Weiterbehandlungen.

Zur  Reifung wird der Wein nochmals in Tanks oder Fässer aus Metall oder Holz umgefüllt. Dort bleibt er dann bis zur endgültigen Reife je nach Güteklasse ein paar Monate oder mehrer Jahre. Danach wird er in Flaschen abgefüllt.

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